Joep Beving

12. April 2022
Elbphilharmonie Großer Saal
Einlass:
18:30 Uhr
Beginn:
20:00 Uhr
Tickets:

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Tourveranstalter: Goodlive Artists

Nach einem ausverkauften Konzert im Kleinen Saal der Elbphilharmonie im Frühjahr 2022, kehrt der niederländische Pianist und Komponist Joep Beving am 12. April 2023 zurück in die Elbphilharmonie. Diesmal in den Großen Saal.

Auf seinem aktuellen Album Hermetism kehrt Joep Beving solo ans Klavier zurück. Antike Philosophie inspirierte Beving in seiner Aufnahme: »Ich hoffe, dass die Musik tröstet und Gemeinschaft stiftet«, sagt er, denn obwohl Beving aus einem Gefühl der Melancholie schöpft, möchte er Hoffnung wecken mit den zwölf Stücken, die er hier auf seinem geliebten Schimmel-Klavier spielt.

Bereits mit den überaus erfolgreichen Alben Solipsism, Prehension und Henosis suchte Beving in seiner Musik nach Antworten zu komplexen philosophischen Fragen. Wie weiter?, fragte er sich nach der Trilogie und widmete sich zunächst dem Komponieren für einen niederländischen Film und ein Theaterstück. Erst nach und nach nahm die Idee für sein neuestes Projekt Gestalt an. »Ich setzte mich allein an mein Klavier, um mich zu Hause zu fühlen und mit mir und meiner Umgebung in Einklang zu sein«, sagt er. »Ich wollte tun, was sich richtig anfühlte, auf die Anfänge blicken, Klavier solo spielen, doch die Stücke sollten zugleich auf dem basieren, was ich während der Entstehung der Trilogie gelernt hatte.«.

Beim Schreiben von Hermetism hatte Beving, anders als sonst, auch einen bestimmten Ort vor Augen. »In mir gab es eine romantische Vorstellung von einer vergangenen Zeit, in der jemand in Paris sein Leben der Suche nach Schönheit widmet«, sagt er. »Man geht durch die Pariser Straßen, und durch ein offenes Fenster hört man jemanden Klavier spielen. Das hatte ich oft im Sinn, aber dann verschattete sich das Bild. In den letzten Jahren sind in Paris schreckliche Dinge passiert. Für mich ist Paris wie eine Metapher für die westliche Zivilisation.« Anspielungen auf die französische Hauptstadt durchziehen deshalb das Album, vom Eröffnungsstück »La fée verte« bis hin zu »Paris s’enflamme«, zu Deutsch: Paris brennt, das Beving nach einem Lied von Ladyhawke benannte. Gleichwohl begegnet Beving der Welt zunächst mit einem kontemplativen Stück, als erste Single veröffentlicht er »Nocturnal«.

Nach dem viralen Erfolg seines Debüts im Jahr 2015 erscheint Beving heute längst als Nummer eins auf Streamingplattformen. Über eine halbe Milliarde Mal wurden seine Stücke bislang gestreamt und weltweit sind auch seine Konzerte ausverkauft. Mit Hermetism versucht er den Hörer auf einer tiefen Ebene zu erreichen. »In all dem Wahnsinn der letzten Zeit war das Album das, wohin ich zurückgekehrt bin«, sagt er.

Wir freuen uns sehr, dass er im April nach Hamburg für eine ganz besondere Show nach Hamburg zurückkehrt.