Roger Eno | Hamburg

03. Dezember 2022
Jazz Hall
Einlass:
19:00 Uhr
Beginn:
20:00 Uhr
Tickets:

35,50 € > KAUFEN

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Präsentiert von Byte FM & taz

The Turning YearRoger Enos Solodebüt bei Deutsche Grammophon, machte greifbar, was diesen zurückhaltenden britischen Komponisten bewegt. Seine Reflexionen über den Wechsel der Jahreszeiten sind im April dieses Jahres erschienen, es sind Stücke voll Schönheit und Stille, einfacher Freude, aber auch Trauer. Nun hat Eno sich mit seinem Repertoire noch einmal auseinandergesetzt und es für eine Reihe von EPs erweitert. The Turning Year · Rarities enthält neue Bearbeitungen sowie bisher unveröffentlichte Perlen der einstigen Aufnahmesitzungen.

Eno arbeitet hier mit der Geigerin Rosie Toll zusammen, mit Mitgliedern des deutschen Streicherensembles Scoring Berlin und seinen Töchtern Cecily und Lotti Eno, und er ist solo zu hören.

Die erste EP, Rarities · Piano, erschien am 9. September 2022, Rarities · Bells folgt am 11. November, und Rarities · Quartets kommt im Frühjahr 2023 heraus, zeitgleich mit einer LP-Edition, die sämtliche Rarities-Stücke und einen Bonustrack enthält. 

»Diese EPs – eng verwandt mit The Turning Year – waren ein schöner Anlass, die noch nicht gehörte Musik zu veröffentlichen, die zum Teil während der Berliner Sessions entstanden ist. Es sind durchaus einige persönliche Highlights zu hören«, verspricht Eno.

Rarities · Piano eröffnet mit einer Fassung für Klavier solo von »The Turning Year«. Wie so oft bei Enos Kompositionen gründet das Stück in seiner Biografie.

»Dass es nie in Vergessenheit geriet, ist meiner jüngeren Tochter zu verdanken«, erklärt Eno. »Jahrelang hieß es schlicht ›Lottis Lieblingslied‹, denn jedes Mal, wenn sie es mich spielen hörte, bekundete sie, wie sehr sie es mochte. Licht und Dunkel kommen darin zusammen, etwas, womit ich häufig arbeite.«

Diese erste EP stellt außerdem drei bisher unveröffentlichte Stücke vor: zwei weitere für Klavier solo – »Or So I’ve Read« und »Softly« –, die gemeinsames musikalisches Material aus auffallend unterschiedlichen Perspektiven erforschen, und »Still Day«, eine wehmütige Improvisation von Rosie Toll, in deren Titel und Musik sich die Mehrdeutigkeit von Enos Arbeit spiegelt.

Am 3. Dezember kommt Roger Eno nun solo nach Hamburg, um uns in der wunderschönen JazzHall The Tuning Year und die EP Rarities · Piano persönlich vorzustellen.